Routinen und der (Alltags-)Wahnsinn

Inzwischen habe ich drei Beiträge in diesem Jahr geschrieben und in den letzten Jahren habe ich nie mehr als zwei bis drei Beiträge geschafft zu schreiben, da mich dann mein Imposter-Syndrom, meine allgemeinen Zweifel, welchen Mehrwert ich hier stiften kann und der ganz normale Alltagswahnsinn eingeholt haben – und ich aufgegeben habe. ABER…das Ende des Lieds war, dass ich mir zunehmenden Alter glücklicherweise milder zu mir selbst bin, dennoch frustriert.

Und so wie ich mich gerade trotz eines vollen Termin- und und mit Aufgaben gespickten Kalender auf den Frauenlauf Ende Mai mit 10 Kilometern vorbereite, habe ich jetzt beschlossen, einfach auch beim Schreiben hier dranzubleiben. Ob es Mehrwert schafft, Inspiration mit sich bringt, sei erst einmal dahin gestellt und liegt zum Teil auch nicht in meiner Hand.

Ist es nicht wichtiger an der Sache dranzubleiben, wenn sie einem wichtig ist? Von meinen Kindern wünsche ich mir auch, dass sie ihre Aufgaben erledigen und sie sich ein Thema wie einen „formellen Brief schreiben“ im Deutschunterricht oder die „schriftliche Division mit Rest“ erarbeiten. Warum sollte ich das dann nicht ebenfalls als Erwachsene, die ja auch eine Vorbildfunktion hat. Für mich ist hier Aufgeben keine Option. Daher heute dieser Post.

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Ich bin Julia

und liebe meinen leicht chaotischen (Familien- und Berufs)Alltag und beschäftige mich sehr gerne mit der Frage, wie viele Heimat(en) es gibt und wie es riecht, schmeckt und anfühlt.

Hier gibt es eine Mischung aus meinem persönlichen Gedanken, Buchempfehlungen, Rezepten und Reisen.

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